Fachbegriffe der Medizin
 
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Atmung

Mediziner unterscheiden zwischen
1. äußere Atmung, Tätigkeit der Lungen. Durch die Einatmung Inspiration wird den Lungenbläschen sauerstoffreiche Luft mit etwa 21 Prozent Sauerstoff zugeführt, wo der Gasaustausch stattfindet, Die roten Blutkörperchen nehmen Sauerstoff auf und geben vorwiegend Kohlensäure ab. Bei der Ausatmung, Expiration, enthält die Luft nur noch 17,5 Prozent Sauerstoff, aber 3 bis 4,5 Prozent Kohlensäure Kohlendioxyd. Die Atemfrequenz wird durch die Höhe des Kohlensäure-Gehaltes ode r- etwa bei Anstrengunge'n - des erforderlichen Sauestoffs gesteuert. Während der Ruhephase wird in Ruhe - mit jedem Atemzug ein halber Liter Luft ein- und ausgeatmet. Diese Menge kann bis zu dreieinhalb Liter gesteigert werden.
2. Innere Atmung
Atmung der Körperzellen. Durch Atemenzyme werden Nährstoffe mit Hilfe von Sauerstoff verbrannt, in mehreren Stufen abgebaut. Die dabei freiwerdende Energie hält alle Lebensvorgänge aufrecht.


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Morbus
Bedeutet lateinisch „Krankheit“. Den ersten Beschreibern eines neuentdeckten Krankheitsbildes hat man früher vielfach das lateinische Wort für Krankheit, „Morbus“ vorangestellt „Morbus Basedow“ oder „Morbus Basedowii“ für die vom Merseburger Arzt Karl Adolf von Basedow 1799 - 1854 zuerst beschriebene Krankheit, „Morbus Down“ für den vom Londoner John Langdon Haydon Down 1828 - 1896 Mongolismus - bei dieser Krankheit wird oft auch der Vorname noch mit benutzt, sie heißt dann „Langdon-Down“ - usw.. Wir haben diese Krankheitsbilder - von wenigen Ausnahmen abgesehen - in diesem Wörterbuch in der heute gebräuchlicheren Form unter ihren Eigennamen verzeichnet. „Morbus Basedow“ steht also unter „Basedowsche Erkrankung“ usw.





 

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