Atropin
Atropin-Vergiftung
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Atropin
Gift von Nachtschattengewächsen wie der Tollkirsche Atropa belladonna, des Stechapfels oder des Bilsenkrautes, für Arzneimittel künstlich hergestellt. Wirkt auf das Nervensystem, wo es die Reize des Parasympathikus-Nerven aufhebt Parasympathico lyticum. In geringen Dosen fährt es zu einer Erweiterung der Pupillen, beschleunigt den Herzschlag, bremst die Produktion der Speiche- lund Schweißdrüsen sowie die Bewegungen des Darms. Als Medikament angewandt in der Augenheilkunde, als Spasmolyticum, als Narkosevorbereitungsmittel und Gegengift bei Pflanzenschutzmittelvergiftung E 605.
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