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Cavum uteri
Gebärmutterhöhle.
Ikterus Gelbsucht
Gelbfärbung von Körpergewebe und Körpersäfte. Verursacht durch den Übertritt von Gallenfarbstoff Bilirubin ins Blut und Gewebe. Begleiterscheinung bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Von einem hepatischen oder hepatogenen Ikterus spricht man, wenn die Ursache in einer Schädigung des Lebergewebes liegt, zum Beispiel bei Hepatitis. Ein Verschlussikterus entsteht durch eine Blockade der Gallenwege durch Geschwülste, Steine oder bei bestimmten anderen Erkrankungen. Bilirubin geht hier auch in den Harn über und wird ausgeschieden. Beim hämolytischen Ikterus zerfallen so viele rote Blutkörperchen, dass das dabei entstehende Bilirubin nicht mehr von der Leber verarbeitet werden kann zum Beispiel bei hämolytischen Anämien, bei Malaria.
Ikterus gravis neonatorum ist die Gelbsucht, die beim Baby durch die Rhesus-Inkompatibilität seiner Eltern entsteht. Ikterus simplex neonatorum wird die leichte Gelbsucht der meisten Neugeborenen genannt, die durch die Umstellung des embryonalen auf den normalen Blutkreislauf entsteht. Sie bildet sich nach fünf Tagen zurück. Beim Kernikterus bildet sie sich aufgrund eines fehlenden Enzyms oder einer noch nicht ausgereiften Leber nicht zurück. Steigt sie auf Werte über 20 Milligramm Gallenfarbstoff pro 100 Milliliter an, so besteht die Gefahr einer Bilirubinenzephalopathie, die zu schweren Hirnschäden und zum Tod führen kann. Ileitis
Entzündung des Krummdarms Ileum.
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