Gegenpulsation
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Gegenpulsation
Methode der Herzrhythmustherapie.
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Laséguesches Zeichen
Methode zur Feststellung von Ischias bzw
eines Bandscheibenvorfalls. Wenn bei einem liegenden Patienten ein ausgestrecktes Bein hochgehoben wird, kommt es durch den Zug am Ischiasnerven zu Schmerzen
Absinthismus
Mißbrauch eines aus Wermut, Anis und einigen anderen Kräutern hergestellten Schnapses mit grünlicher Farbe Absinth. Das Thujon des Werrnutkrauts zerstört in toxischen Dosen auf die Dauer das Nervensystem, und führt zu Lähmungen und anderen Krankheitserscheinungen. Im 19. Jahrhundert genoß man Absinth häufig. Die Zeit von vier bis sechs Uhr nachmittags hieß bei den Parisern damals »l'heure de l'absinthe«, die »Stunde des Absinth oder, nach der Farbe des Getränks, »l'heure verte«, die »Grüne Stunde«. Berühmte Maler und Musiker gingen an diesem Getränk zugrunde, bevor es in den meisten Staaten der Erde verboten wurde in Deutschland 1925. Der französische Dichter Paul Verlaine 1844-1896 war im Absinthrausch, als er auf seinen Freund und Reisegefährten Rirnbaud zwei Revolverschüsse abgab was ihm zwei Jahre Gefängnis einbrachte. Vincent van Gogh hatte sich im Absinth-Rausch ein Ohr abgeschnitten. Baudelaire, Rimbaud, Toulouse-Lautrec sind weitere Namen von Künstlern, die in der »Belle Epoque« dem Absinth verfallen waren.
Aufgrund der Harmonisierung des EU-Rechts ist das Verbot des Absinth-Schnaps innerhalb der EU seit 1998 wieder aufgehoben worden. Wermuthaltige Spirituosen stehen wieder in den Regalen der Geschäfte. Allerdings werden für ihre Herstellung thujonfreie Wermutarten verwendet.
Als Heilkraut und in den vorgeschriebenen Dosierungen fördern die Inhaltsstoffe des Wermuts die Verdauung, regen die Bildung von Gallensäften an, wirken positiv auf den Appetit. In der modernen Pharmaindustrie ist Wermut Bestandteil zahlreicher Magen- und Darmmittel. Als sogenannte Standardzulassung bekam Wermutkraut in der Darreichungsform Tee die Zulassungsnummer 1559.99.99.
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