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Klimakterium Wechseljahre
Die Eierstöcke der Frau stellen ihre Produktion ein. In Mitteleuropa geschieht dies durchschnittlich im Alter von 51,4 Jahren. Kann durch Krankheiten oder vorzeitige Alterserscheinungen wesentlich früher eintreten oder durch eine operative Entfernung der Eierstöcke in jedem Alter einer geschlechtsreifen Frau künstlich ausgelöst werden. Die Blutungen werden unregelmäßiger und sind von unterschiedlicher Stärke. Hitzewallungen treten auf, nächtliche Schweißausbrüche und im Laufe der Jahre trocknen die Schleimhäute der Scheide aus. Zwanzig Prozent der Frauen merken nur am Ausbleiben ihrer Regel, dass sie sich in den Wechseljahren befinden. Ein bis zwei Drittel aller Frauen leiden aber so stark darunter, dass sie sich ständig in ärztlicher Behandlung befinden. Das Klimakterium wird in vier Abschnitte unterteilt:
Prämenopause
Die Eierstöcke stellen langsam ihre Hormonproduktion ein. Die Schaltstellen im Gehirn, die Hirnanhangdrüse und der Hypothalamus, richten sich nicht sofort darauf ein. Der gesamte Hormonhaushalt gerät in Unordnung. Besonders der Hypothalamus ist irritiert, jener Bereich des Zwischenhirns, der die wichtigsten Regulationsvorgänge des Organismus steuert: Schlaf, Wärmehaushalt, Blutdruck, Atmung, Schweißsekretion und anderes.
Menopause
Mit diesem Ausdruck bezeichnen die Ärzte den Zeitpunkt der letzten Regel.
Postmenopause
Dies ist eine unterschiedlich lange Zeit nach der letzten Regel, die ebenfalls durch die bereits bei „Prämenopause“ beschriebenen Beschwerden gekennzeichnet ist.
Senium
Das Zwischenhirn hat sich auf die fehlenden Eierstock-Hormone eingestellt. Im Laufe der Jahre -das kann sich bis ins achte Lebensjahrzehnt hineinziehen - schrumpfen Gebärmutter und Scheide. Schamhaare und Fettgewebe verschwinden, die Schamlippen und die Wände der Scheide werden deshalb dünner.
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