Fachbegriffe der Medizin
 
Hüftgelenksluxation Hüftverrenkung
Hüftprothese
Hühnerauge
Hühnerbrust Pectus carinatum

Hüftgelenksluxation Hüftverrenkung

Herausspringen des Oberschenkelkopfes aus der Hüftpfanne als Folge eines Unfalls oder eines krankhaften Prozesses. Dabei reißt die Gelenkkapsel. Die schmerzhafte Einrenkung ist nur unter Narkose möglich. Bei einer angeborenen Hüftgelenksluxation ist die Gelenkspfanne durch eine Entwicklungsstörung während der Schwangerschaft nicht richtig ausgebildet. Der Oberschenkelknochen findet keinen richtigen Halt, er gleitet etwas nach oben. Bei einer einseitigen Verrenkung hinkt der Betreffende, bei einer beidseitigen kommt es zum typischen watschelnden Gang. Je nach der Schwere der Missbildung entscheidet sich der Arzt für die konservative Behandlung der Oberschenkelkopf wird in die Pfanne eingelegt und durch einen Spreiz-Gipsverband in dieser Stellung festgehalten oder, falls diese nicht zum Erfolg führt, zur Operation. Dabei wird die Gelenkspfanne chirurgisch so verändert, daß der Oberschenkelkopf an seinem Platz bleibt.


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