Keuchhusten Pertussis
Kiddsches System
Kiefer
Kieferfraktur
Kieferklemme
Kieferluxation
Kieferorthopädie
Kieferspalte
Kielbrust
Kiemenbögen
Kiemengangsfistel
Kiemengangszysten
Kiemengänge, Kiemenspalten
Kienböcksche Erkrankung Lunatummalazie
Kiesselbach Ort Locus Kiesselbachii
Killer-Zellen
Killerzellen
Kindbett Puerperium
Kindbettfieber Puerperalfieber
Kinderheilkunde
Kinderlähmung
Kinderlähmung, spinale Poliomyelitis epidemica
Kindslage
Kindspech
Kindstod, plötzlicher
|
Keuchhusten Pertussis
Infektionskrankheit, die hauptsächlich Kinder bis zum zehnten Lebensjahr betrifft und durch Keuchhustenbakterien Bordetella pertussis hervorgerufen wird. Die Krankheit verläuft in drei Stadien, dem katarrhalischen Stadium catarrhale, das ein bis zwei Wochen dauern kann und einer gewöhnlichen Erkältung gleicht. Die Krankheit wird oft noch nicht identifiziert, kann aber vom Patienten durch Niesen und Husten weiterverbreitet werden. Dann folgt das drei bis vier Wochen dauernde Stadium der typischen Keuchhustenanfälle Stadium convulsivum, bis zu zehn und mehr aufeinanderfolgende Hustenanfälle, nach denen tief eingeatmet wird was als Keuchton hörbar ist. Besonders Säuglinge leiden an starker, lebensgefährlicher Sauerstoffnot. Die Anfälle sind oft von Erbrechen von Schleim aus den Lungen und Nahrungsmittelresten aus dem Magen begleitet. Darauf folgt das Stadium der Erholung, Stadium decrementi, das noch einige Wochen dauern kann. Die Anfälle nehmen ab, der Kranke verbreitet die Erreger nicht mehr weiter, auch wenn der Husten noch andauert. Keuchhustenbakterien werden durch einen Rachenabstrich bestimmt. Unbehandelt würde etwa jeder vierte erkrankte Säugling daran sterben. Deshalb gehört eine zu Beginn der 80-er Jahre verbesserte Keuchhusten-Schutzimpfung zum normalen Vorsorgeprogramm. Wegen der hohen Ansteckungsquote rund 90 Prozent sollen Erkrankte und auch Geschwister isoliert werden. Überstandener Keuchhusten gewährt einen Schutz gegen Neuerkrankung Immunität, der fast das ganze Leben lang anhält Großeltern erkrankter Kinder können jedoch wieder neu erkranken.
zurück zum Index
vorheriger Eintrag: Keuchhusten
nächster Eintrag: Kiddsches System
Weiter Einträge bei uns:
Cholelithiasis
Steinbildung in der Gallenblase. Sie bilden sich aus Kalk, Cholesterin oder Gallenpigmenten. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer. Nicht jeder Gallensteinträger bemerkt sein Leiden, weil sie erst durch Entzündungen oder Bewegungen Beschwerden verursachen. Schmerzen kommen dann aber überraschend und heftig Gallenkolik. Gallensteine können chemisch aufgelöst oder herausoperiert werden.
Chlamydien
Parasiten, den Viren und Bakterien verwandt, die nur innerhalb von Zellen wachsen. Verursacher zum Beispiel der Papageienkrankheit.
|