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Mendelsche Gesetzte
Vom Augustiner-Pater Gregor Johann Mendel 1822 bis 1884 aufgestellte Vererbungsmerkmale, die erst um 1900 von den Wissenschaftlern als r????l?A ?ichtig erkannt und weiterentwickelt wurden. Sie beschreiben, wie bestimmte Merkmale weitervererbt werden. Erbforscher unterscheiden dominante und rezessive, stärkere oder schwächere Erbmerkmale. „Dominante“ Eigenschaften wie zum Beispiel dunkle Haare, eine Adlernase, Sommersprossen oder bestimmte Kieferformen „Habsburger Unterlippe“ setzen sich gegenüber „rezessiven“ Merkmalen wie blonden Haaren, blauen Augen usw. stärker durch. An Krankheiten vererben sich zum Beispiel Zwergwuchs und Muskelfehlentwicklungen „dominant“, Hasenscharte und Farbenblindheit „rezessiv“. Manche Leiden sind „geschlechtsgebunden“. Die Bluterkrankheit Hämophilie überträgt sich nur auf die Söhne, und zwar auf nur jeweils 50 Prozent aller Fälle. Mädchen kommen zwar gesund zur Welt, jedes zweite Töchterchen ist allerdings ebenfalls Träger dieser Erbkrankheit und kann sie auf die Hälfte der künftigen Söhne weitervererben.
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