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Michaelis-Raute

Rautenförmige Vertiefung über der Gesäßfalte. Beim Gesunden hat sie die Form eines auf der Spitze stehenden Quadrats. Manche sehen dieses Grübchen bei Frauen als erotischen Gegenpol zum Busen, das heute manchmal durch Tatoos hervorgehoben wird. Schon antike Bildhauer hatten die Michaelis-Raute betont. Ist sie verformt, kann dies für Ärzte ein Hinweis auf krankhaft veränderte Beckenknochen sein. zum Beispiel bei Rachitis. Benannt ist dieses Grübchen nach dem Kieler Frauenarzt Gustav A. Michaelis, 1798–1848


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