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Ödipuskomplex
Psychoanalytischer Begriff für eine besondere Bevorzugung des andersgeschlechtlichen Elternteils Tochter/Vater oder Sohn/Mutter bei gleichzeitiger Eifersucht auf den gleichgeschlechtlichen Teil. Er kann im dritten und vierten Lebensjahr auftreten und sich auch später, in der Pubertät, als seelische Störung manifestieren. Benannt nach der griechischen Sagenfigur Ödipus, die unwissend den Vater tötete und die Mutter heiratete. Für die überstarke Bindung der Tochter an den Vater - bei gleichzeitiger Ablehnung der Mutter - gibt es auch den Begriff: Elektra-Komplex ebenfalls abgeleitet aus der griechischen Mythologie Elektra war der Name der Tochter des Königs Agamemnon.
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