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Sensibilitätsstörungen
Herabsetzung, Verlust oder Störung der Empfindlichkeit
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Anazidität
Abwesenheit freier Salzsäure im Magensaft.
Fazialislähmung, Facialisparese Gesichtslähmung
Lähmung meist einer Gesichtshälfte durch eine dauernde oder vorübergehende Schädigung des Fazialis-Nerven aus verschiedensten Gründen. Liegt die Ursache im Bereich des Gehirns etwa bei einem Schlaganfall oder einer Geschwulst, wird von einer zentralen Fazialislähmung gesprochen. Dabei ist der Stirnast nicht betroffen und das Schließen der Augen und das Bewegen der Stirnmuskeln weiter möglich. Die häufigere Schädigung des Nerven außerhalb des Gehirns wird als periphere Fazialislähmung bezeichnet. Sie betrifft alle Bereiche, die vom Fazialisnerven versorgt werden. Auf der kranken Seite „hängt“ das Gesicht, das Auge kann nicht geschlossen werden. Ursachen dieser Lähmung oft schwierig zu finden. Rheumatische Formen, Infektionskrankheiten, Tumoren, Schädelbasisbruch, Verletzungen nach Unfällen. Tritt sie ohne erkennbare Ursache auf, sprechen die Ärzte von einer idioathischen Fazialislähmung. Wenn sich die Krankheitserscheinungen nicht von alleine zurückbilden etwa bei Unfallverletzungen, können heute die Folgen durch eine Verlegung und Verpflanzung von Nerven und Muskeln gemildert werden.
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