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Whipple-Krankheit Intestinale Lipodystrophie
Ein Krankheitsbild des so genannten Malabsorptionssyndroms, bei dem abnorme Mengen Fett im Stuhl ausgeschieden und lebenswichtige Nahrungsstoffe und Vitamine unzureichend aufgenommen werden. Sie betrifft viele Organe zum Beispiel Herz, Lunge, Gehirn, Gelenke, Auge, Magen-Darm-Trakt, vor allem ist die Dünndarmschleimhaut schwer beschädigt.
Krankheitszeichen
Bauchschmerzen, Husten, Hautpigmentierung, Gelenkschmerzen, Gewichtsverlust, Durchfall. Auch Herz-, Leber- und psychische Beschwerden können sich einstellen.
Die Krankheit, deren Ursache lange Zeit nicht genau bekannt war, führte unbehandelt zum Tode.
Bereits 1907 hatte sie der amerikanische Pathologe und Medizin-Nobel-Preisträger des Jahres 1934, George H. Whipple 1878-1976, Rochester University,Rochester, NY, USA, beschrieben. Erst 1992 wurde die Vermutung der Forscher, dass ein Bakterium die Krankheit auslöst, bestätigt
Das Tropheryma whippelii aus der Familie der Cellulomonadaceae von „trophi“ = Ernährung und „eryma“ = Hemmunb, weil das Bakterium dazu führt, dass der Körper bestimmte Nährstoffe nur noch unzureichend aufnehmen kann.
Wahrscheinlich führt der Krankheitserreger nur bei Menschen mit bestimmten Immundefekten zum Krankheitsausbruch. Die Whipple-Krankheit kann heute erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.





 

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